Donnerstag, 13. Oktober 2016

Sommer-Anklänge

Ein paar farbenfrohe Sommer-Anklänge sind nun fertig geworden und erfreuen mich durch ihre Farbigkeit. Ich habe das mal ausprobiert. Es ist mit diesen Filzminiaturen wie bei der Makrofotografie: es ist ein anspruchsvolles Thema für sich, bei dem sich eine längere Beschäftigung damit lohnt! Und es braucht Geduld... viel Geduld...

Sonntag, 9. Oktober 2016

Und sprießt und sprießt...


Heute habe ich sie wieder besucht. Die Robinie am Waldrand wächst weiter, 
ohne Wurzeln, wo sie es hernimmt, weiß ich nicht. 











Ihre Zweige werden immer kräftiger und treiben unentwegt. Ich beobachte es mit Spannung, habe aber auch das Gefühl, es kann nur mit einer gewissen Verzweiflung geschehen. Im Grunde meines Herzens hoffe ich, dass sie eine Chance hat und im wahrsten Sinne des Wortes wieder Fuß fasst.



Dienstag, 4. Oktober 2016

Rüschen und Ringel


Flechten schmiegen sich vornehm fein gerüscht an blanken Fels
die Kiefer, aufstrebend und gut geerdet, zeigt sich im extrakurzen Reifrockringel.



Beifällig nicken Birken und Buchen, Wind rauscht anerkennend im Vorbeiwehen.
Das kleine Grasbüschelchen aber steht still da und überlegt, ob seine elegant geschwungenen Streifen überhaupt wahrgenommen worden sind. 

Montag, 26. September 2016

Waldrand-Wunder

Die besondere Schnittfläche eines gefällten Stammes hatte ich im zeitigen Frühjahr entdeckt und fotografiert - fasziniert von der besonderen Schönheit, zugleich begleitet von einer leisen Wehmut.
Jetzt im Spätsommer kam ich wieder dorthin und traute meinen Augen kaum: da sprossen neue Triebe aus dem gefällten Stamm! Auch wenn Biologen das nüchtern erklären können (können sie das?): Mich berührt dieser Anblick sehr. 




Montag, 12. September 2016

Dunkelbunt















Dunkelbunt auf Braun finde ich schön, 
so wie es in der Rinde eines alten Baumes zu finden ist. In Filz wurde eine Tasche daraus, eine stille, tiefe, ruhige Farbe, die mir unauffällig gut tut. 

Sonntag, 11. September 2016

Montag, 16. Mai 2016

Alt und Neu

Im Wald war ich heute. Nicht weit und auch nicht lange, aber intensiv, mit Blick für die kleinen Dinge. Und da gibt Wunderbares zu entdecken! Die jungen "Wipfel" der Nadelbäume sind jetzt in ihrem zarten Jugendstadium, und auch der Uhu verjüngt anscheinend gerade sein Federkleid. Alles geht draußen seinen Gang, und das ist gut so.



Samstag, 14. Mai 2016

Neulich im Moor

Sonnenschein und Leichtigkeit...
...bei herrlich bewegtem Himmel...
...mit der Tendenz zu flüchtigen, wilden Wetterattacken...



Freitag, 8. April 2016

Blaue Blüten an der Donau

An einem warmen, leuchtenden Tag schimmerte nicht nur die Donau blaugrün, sondern auch der  Boden an ihren Ufern - ein Zauber lag über der Landschaft, die Vögel sangen laut und klar und die Seele atmete auf
und lauschte und staunte ... 

Kleines Immergrün,...
Traubenhyazinthen,...
... und echte Küchenschellen an ihrem natürlichen Lieblingsplatz.
Am schattigen Waldboden: das wunderschöne Lungenkraut.

Mittwoch, 6. April 2016

Ostergrüße aus Wien



Zugegeben... das ist nicht wirklich Naturfotografie, aber ich finde diese "Sphinxen" aus der weitläufigen Familie des Dürerschen Osterhasen einfach schön!

Freitag, 25. März 2016

Hoffnungsfrohes Wiedersehen an unerwarteter Stelle



Neulich in der Stadt: Blühender Huflattich zwischen Stein und Asphalt.
Wenn wir die Blumen und starke Natur nicht hätten... Aber wir haben sie, und das ist ein großes Glück!

Samstag, 19. März 2016

Frühlingsklang




Früh, an einem nebel-kühlen Morgen, war der Auenwald zurückhaltend, und doch voller Versprechungen. Einem unbekannten Weg folgend, fand ich mich bald mitten in einem überraschend lauten Vogelkonzert. Hört selbst!




Samstag, 5. März 2016

Frühling und Winter

Frühling und Winter sind sich kürzlich, wie zufällig, begegnet, stehen nun da wie alte Freunde, noch immer ins Gespräch vertieft --- und ich gähne, dehne und strecke mich, die Frühjahrsträgheit loszuwerden, und warte ...
Die vielen großen Kranichschwärme jedoch hält nichts mehr auf, sie ziehen!
Vom Boden folgen ihnen erleichterte, leuchtende Blicke...


Mittwoch, 24. Februar 2016

Pilzwunder



Goldgelber Zitterling
"Eleganter Blaubeer-Umhüller"
Judasohr

Freitag, 19. Februar 2016

Samstag, 13. Februar 2016

Licht und Glanz im Wiembecketal

Diese Fotos sind im gefährdeten Tal der Wiembecke bei Detmold entstanden, 
an einem kalten Vormittag voller Licht und Glanz! 

Nach trüben Wintertagen leuchten nun
die undurchdringlichen Hecken, das klare Wasser, 
die aufbrechenden Blüten... und lassen das Herz höher schlagen! 
Die Schönheit ist überwältigend ...

 ... die Gefahr durch den geplanten Damm- und Straßenbau akut. Alle betroffenen Menschen sollten sich laut, deutlich und rasch an die Verantwortlichen wenden und ihre Meinung einbringen! Für die Meinungsbildung gibt es auch hier und hier umfassende Infos! Noch bis zum 2. März können Bedenken bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht werden. Also los!







Montag, 8. Februar 2016

Stein-Welten


Wenn man die Kiesel am Ufer
in die Hand nimmt und genau hinschaut, 
kann man erkennen, was in ihnen steckt. 
Mit Farben etwas nachhelfen, et voilà...

Isar- und Ostsee-Kiesel zeigen ihr wahres Gesicht

Sonntag, 31. Januar 2016

Berg-Sommer-Souvenir

Wilde Natur in den Alpen bei Meran
Wildes Sammelsurium verschiedener Wollsorten zuhause

Die Farben des Spätsommers! 
Das Grün, schon mit Gold- 
und Brauntönen durchmischt, 
und in der summenden Hitze 
der Duft nach trockenen Nadeln und Zweigen... - 

Warme Erinnerungen in der kalten Nässe dieser Tage!


Samstag, 23. Januar 2016

Vogelhöhlen aus Filz


Diese Vogelhöhlen sollen das ganze Jahr draußen bleiben. Sie können Vögeln im Winter  einen warmen Unterschlupf für die Nacht bieten und in der warmen Jahreszeit als Bruthöhle dienen. Reinigen lassen sie sich leicht, wenn sie einmal gerade nicht bewohnt werden. Doch noch sind sie recht neu und warten auf diejenigen, die bei ihnen einziehen wollen...

Freitag, 22. Januar 2016

Kalter Tag an den Alleen

Die Alleebäume haben es mir angetan.
Gerade im Winter zeigen sie ihre bizarre Schönheit!
Baumreihen am Morgen
Fürstenallee
Alte und junge Alleebäume im Licht der untergehenden Sonne

Montag, 11. Januar 2016

Salamandra salamandra



Allein der Name ist fantastisch und so klangvoll wie eine Zauberformel! Zahlreiche Mythen rankten sich schon in der Antike um diese Lurchart und E.T.A. Hoffmann setzte ihm in der romantischen Novelle "Der goldene Topf" ein Denkmal in Gestalt des zaubernden Archivars Lindhorst, der in Wahrheit ein Salamander und Elementargeist ist, aus dem fernen Atlantis verbannt.
Dieser hübsche Kerl hier wohnte schon immer im Teutoburger Wald und genießt seine Freiheit. Feuersalamander werden mancherorts auch Erdmännchen genannt, weil sie bevorzugt bei Regen aus ihren schützenden Unterschlupfen hervorkommen. Aber leider sind sie aktuell besonders gefährdet, nicht nur durch den Straßenverkehr. Wie schon bei den Bienen, die unter der eingeschleppten Varroa-Milbe leiden, kommt die Gefährdung auch hier aus dem asiatischen Raum, diesmal in Form eine Hautpilzes, der tödlich wirkt und wahrscheinlich über den internationalen Handel mit Terrarientieren nach Europa kam. Ist es denn angesichts dieser großen Gefahr für die freien Salamander nötig, asiatische Salamander und andere Lurche im Terrarium zu haben, wenn doch ein aufmerksamer Gang durch Wald und Garten die einheimischen Amphibien in voller Schönheit  und Freiheit zeigt? Jedenfalls hat die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V. (DGHT) für das Jahr 2016 den Feuersalamander als „Lurch des Jahres“ gewählt... Mehr Infos zur aktuellen Situation des Salamanders in Deutschland gibt es hier.