
Vor meinen Augen überwindet die Schnecke mit lässiger Eleganz und der ihr eigenen Selbstverständlichkeit die verschiedenen Etagen meines sprießenden Alants, ...
Und genauso formvollendet landet sie auf ihrem Zielblatt mit einer Körperspannung, die sonst nur Tänzer aufweisen. Ich bin ehrlich begeistert.
Der Schleim hat sie in ihrem Tempo von oben nach unten geleitet (aufwärts muss sie aber wieder zu Fuß gehen - wenn ich sie nicht inzwischen in den Wald bringe).
Übrigens soll ja bei Schneckenschleim angeblich nichts so richtig helfen, wenn man ihn mal an den Fingern hat. Aber es ist einfach: die Hände an einem trockenen Tuch abreiben, daran haftet er sofort.
Schnecken kann man also nicht nur bekämpfen, sondern auch beobachten. Es lohnt sich! Es sind faszinierende Tiere! Es gibt auch ein spannendes Buch über sie, das ich nur empfehlen kann: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen von Elisabeth Tova Bailey.
Wow. das ist wieder Natur pur, was du hier fotografiert hast. Wie oft hat man schon überlegt wie eine Schnecke eigentlich von einem Ort zum andern kommt und siehe da, du zeigst uns hier die Antwort. So toll hast du deine Schnecke bildlich eingefangen.
AntwortenLöschenLieber Gruss
Heidi
Danke für die Blumen, liebe Heidi! Diese Entdeckung war mir gestern selbst neu - was Schneckenschleim alles kann!
LöschenLiebe Grüße,
Alexandra