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Dienstag, 2. Mai 2017

Das Moor ruft!


Denk daran:
Dich um mal wieder um dich selbst zu kümmern,

den Augenblick zu genießen,

das eigene Heim schön herzurichten,

dich auf die Früchte des Sommers zu freuen,

lebendig und flexibel wie ein Baum zu sein,

dich ab und zu über die Dinge zu erheben

und deinem eigenen Weg zu folgen.

...


Sonntag, 19. März 2017

Strohgelb...


 ... geht als Farbe dem neuen Grün voraus, ...
... märchenhaft funkelnd wie aus Gold und Silber...


Sonntag, 12. Februar 2017

Am Bach


Strukturen und Spiegelungen, Umgebung und Untergrund, Licht und Schatten, Geräusche und Gerüche, Fließtempo und Jahreszeit...
Alles fließt ein in den Moment, in dem ich einfach da bin, wahrnehme und staune.




Am Bach sein tut der Seele gut.


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Winterruhe der Wilden Karde



Die junge wilde Karde schlummert jetzt dem neuen Jahr entgegen
Sie ist einfach da und sammelt ihre Kraft. Neugierig träumt sie sich selbst... 

Bis sie sich aufrichtet, um den Himmel zu grüßen und mit dem Wind zu spielen,
sich von der Sonne küssen und vom warmen Regen streicheln zu lassen
Den summenden Insekten wird sie gerne zuhören und sie reichlich bewirten - ein glückliches Lächeln huscht dann über ihr Gesicht!

Aber jetzt ruht sie, lässt geschehen und hört einfach ihren Träumen zu.
Alles zu seiner Zeit.

***


Danke für eure freundlichen Kommentare und viele Besuche auf meinem Blog! Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest. Möge die Zeit zwischen den Jahren stärkend für euch sein, damit ihr - wie unsere wilde Karde - für das neue Jahr bereit seid, die Welt zu bereichern mit So-Sein, Schönheit und friedlichem Miteinander!





Donnerstag, 3. November 2016

Der November ist schön!


Wenn ich draußen bin oder auch von drinnen hinausschaue: der November ist schön! Und er ist dunkel, ja. Das Licht reduziert sich nun endgültig auf ein Minimum. Aber was für wertvolle, schöne Augenblicke schenkt uns dieser Monat! 
Nebelverhangene Berghänge und Ebenen, die sich nach der Klarheit der wärmeren Jahreszeit endlich in Schweigen hüllen; das Geräusch dicker Tropfen, die auf auf das letzte noch an den Bäumen hängende Laub fallen; das letzte Rauschen der Laubbäume, bevor sie ihre Blätterpracht ganz verloren haben und ebenfalls verstummen. 


Und dann sind da die vielen Farben, die durch die Nässe umso leuchtender sind! Im Wald riecht es nach Feuchtigkeit und Erde, und Spinnen schmücken alles mit ihren feinen Gespinsten.



Die Vogelschwärme lassen mich aufhorchen und manchmal auch spüren, dass der Horizont und mein Spielraum viel weiter sind, als ich mir in meinem kleinen Alltag manchmal vorstellen kann. Das ist tröstlich. 






Ich finde, dass gerade jetzt, wenn sich scheinbar alles Helle, Freundliche, Warme von uns verabschiedet, wir umso mehr hinaus in die Natur gehen sollten, um diese stillen Schätze mit allen Sinnen wahrzunehmen und daran teilzuhaben.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Rüschen und Ringel


Flechten schmiegen sich vornehm fein gerüscht an blanken Fels
die Kiefer, aufstrebend und gut geerdet, zeigt sich im extrakurzen Reifrockringel.



Beifällig nicken Birken und Buchen, Wind rauscht anerkennend im Vorbeiwehen.
Das kleine Grasbüschelchen aber steht still da und überlegt, ob seine elegant geschwungenen Streifen überhaupt wahrgenommen worden sind.